Die erste Reflexion

Die ersten Dialoge, die erste Reflexion, die ersten Fragezeichen
oder
die Lust auf mehr!

Die ersten Fragen, Antworten, Zusagen, Absagen, Nachfragen, Gedanken und Worte haben uns erreicht. In Nachrichten. In Gesprächen. In Diskussionen und unzähligen Momenten zwischen Herd, Dusche, Schreibtisch und Seminar. Reges Interesse, blankes Desinteresse, Begeisterung und Empörung.

Wer reagierte? Ein paar Professoren aus Deutschland, Holland und Österreich, einige Freunde und Freundes-Freunde, Lehrer und LehrerInnen, NachbarInnen und Neugierige. Und so viele reagierten nicht. Fehlte eine gezieltere Aufforderung oder Rahmen? Ein anderes analoges Medium? Wieso wollen wir eigentlich noch mehr Stimmen? Kommt da nicht sowieso noch mehr und ab wann ist genug? Wer wird sich wohl anmelden, wenn die Anmeldung öffnet? Schaffen wir es alle einzuschließen und niemanden auszuschließen? Sind wir alle unseren eigenen Netzwerken gerecht geworden? Sind wir vor allem dem Anspruch gerecht geworden, nicht nur die eigene Blase einzuladen? Wie können wir noch mehr über den Tellerrand hinaus in den Dialog kommen? We talk and talk and talk. Manchmal, ja manchmal sind wir schlichtweg begeistert von der Offenheit unseres Prozesses und manchmal, ja manchmal, da schleicht sich die Unsicherheit in unsere Gedanken und wir denken bereits über den genauen Rahmen nach. Einen Rahmen, eine Struktur, die sich zu Recht schon manche wünschen. Die wird es geben. Aber noch nicht jetzt. Die entstandenen Fragen und Gespräche sind zu spannend, um jetzt zu schließen. Wir feiern den Dialog und wollen noch mehr. Uns erreichten u.a. Gedanken und Fragen zu Integration, Teilnahme an einem demokratischen System, Dialog zwischen Religionen, Fotographie, Sozialarbeit, Dialog mit dem Körper in Bewegung … Uns bewegt noch so viel mehr, wenn wir darüber nachdenken, was Dialog bedeutet. Was bewegt euch? Wie gehen wir weiter damit um, was uns gesagt wurde? Wow, die ersten Anfragen zu Workshops und Vorträgen! Spannende Ideen und schöne Nachrichten! Fettes Dankeschön.

Wie gehen wir mit Fragen um, deren Inhalt dem politischen oder zwischenmenschlichen Verständnis einiger von uns vehement widerspricht? Unter den Tisch fallen lassen? Auf keinen Fall! Hier anonym zitieren und veröffentlichen? Können wir das verantworten? So viel sei gesagt: Wir haben keinen Leitfaden erstellt, wie wir damit umgehen, was da auf uns zukommt. Wir sind uns sicher, dass wir nichts einfach empört ignorieren werden, sondern alles, was in den direkten und digitalen Dialogräumen entsteht ernst nehmen und wirken lassen wollen. In manchen Fällen war es bereits anstrengend diese Offenheit auszuhalten und sich daran zu erinnern, welchen
Anspruch wir als Team an uns und das Thema haben. In noch mehr Fällen wird uns immer klarer, wie wichtig es ist, dass wir in den Dialog kommen. Wir lernen bereits so viel über Dialog, über uns und könnten vermutlich bereits ein 10m² Zimmer mit Fragen tapezieren, die wir uns wie bunte Plastikbälle im Bälleparadies gegenseitig um die Ohren hauen. So merken wir noch immer: Wir wollen eure Bälle, in allen Farben und Formen. Let´s talk and talk and talk.

Beste Grüße.

Die, die nach dem Dialog suchen.

Gedanken aller durch die Feder Carmens.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s