Dialog-Update

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Seit unserem Aufruf zur Mitgestaltung ist inzwischen einige Zeit vergangen. Und es ist so viel passiert, dass uns ein wenig der Kopf schwirrt. Vor allem kommen wir aber mit den Updates nicht hinterher! Sicher fragt ihr euch, wo wir gerade stehen. Unsere Einladung erzeugte Resonanz und aus ersten Rückmeldungen wurden Gespräche.

Lässt sich Bewegung als eine Form des Dialogs erproben, um sich auf non-verbaler Ebene zu begegnen?

Wie lässt sich über Geld – insbesondere über finanzielle Bedürfnisse – sprechen, wie lassen sich Tabus überwinden und wie ist ein Dialog zwischen Gebenden und Nehmenden möglich?

Ist Musik immer schon ein Dialog? Wenn ja, was können wir von ihr lernen?

Wie können wissenschaftliche Konzepte – etwa zum Faschismus – eine sachliche Auseinandersetzung mit emotionalen Themen und damit Dialog zwischen Extrempositionen ermöglichen?

Findet im Rahmen von LandArt ein Dialog mit der Natur statt?

Welche Voraussetzungen braucht es für einen Dialog zwischen Menschen mit entgegengesetzten politischen Positionen?

Welche Rolle spielen Wahrnehmung und die Sinne für einen gelungenen Dialog?

Können dialogische Methoden dabei helfen, zu individuelle Fragen klarer zu greifen und tiefer an eigenen Veränderungsprozessen zu arbeiten?

Wie verhält sich der Künstler zu dem Material, mit dem er arbeitet? Wie der Fotograph/die Fotographin zur Kamera und zum Motiv? Ist das Dialog?

Können wir unseren Umgang mit Geld verändern, wenn wir uns bewusst einen Dialograum schaffen, in dem wir jenseits unserer Gewohnheiten darüber sprechen können?

Welche Rolle spielt Dialog in der Schule? Lässt sich Lernen dialogischer gestalten?

Wie viel Dialog braucht die Politik und wie passt das in ein alltagstaugliches Format?

Wo entsteht Dialog ganz nebenbei – oder vielleicht sogar gerade deshalb, weil man ihn nicht anstrebt?

Welche Rolle spielt der Dialog bei der Entwicklung einer Kritik des Wissenschaftssystems der Moderne?

Welchen Herausforderungen begegnet man bei dem Versuch, eine starke berufliche Rolle mit der privaten in einen Dialog zu bringen?

Ist ein Dialog zwischen Mensch und Maschine möglich?

Wie kann uns der Dialog mit der Geschichte dabei helfen, Herausforderungen der Gegenwart zu lösen?

Was geschieht, wenn Menschen sich radikalisiseren? Was bedeutet das für den Dialog?

Wie begegnet man den Herausforderungen im Dialog der Generationen?

Wie können wir den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis befördern?

Welche Methoden können uns dabei helfen mit unserem eigenen Körper in einen Dialog kommen?

Und was können wir von der Dialog- und Sprachphilosophie für die Herausforderungen mitnehmen, denen wir im Alltag begegnen?

Diese und weitere Fragen, Anregungen und Beitragsvorschläge erreichten uns von Freund*innen, Kommiliton*innen und Student*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen, Politiker*innen, Pädagog*innen, Stiftungsmitarbeiter*innen, Lebenskünstler*innen und vielen weiteren.

Aus einigen Fragen sind inzwischen bereits Programmpunkte entstanden. Vieles ist aber auch noch im Gespräch. In den nächsten Tagen werden wir auch die ersten konkreten Puzzlestücke der Herbstdialoge veröffentlichen.

Ihr dürft gespannt sein!

Euer Herbstdialoge-Team


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