_would you dance

(a performative dialogue)

Dieses performative Format befragt den Dialog als einen Ort des Ungewissen.
Wie können wir in einen Dialog treten, wie in einen Raum, der geöffnet und auch auf eine gewisse Weise geschützt oder umrahmt – aber unsicher ist? Dessen Verlauf, Inhalt, und Ausgang wir uns nicht gewiss sind? Wie stehen wir uns gegenüber? Wie siehst du mich? Wie denkst du mich?
Es entsteht eine Suche nach Formen und Neudefinitionen von Austausch auf der Grundlage von einem „Ermöglichen“ und „Auffordern“. Ermögliche ich dir zu sein? Forderst du mich dazu auf? Kann ich dich auffordern, ohne deinen Freiraum einzuengen?
Wer handelt wann? Und warum? Oder warum nicht? Wann habe ich die Verantwortung, zu handeln? Und die Freiheit, es nicht zu tun?

Die Performance ist eine Praxis des Ungewissen. Sie erforscht die Ungewissheit in einem Dialog zwischen Spekulation und Wirklichkeit, das sich zwischen Performerin und Schauenden entwickelt und an dem alle teilhaben.

Im Anschluss an die Performance wird es ein offenes Gespräch darüber geben.
Dieses Format wird in englischer und deutscher Sprache stattfinden.

Konzept und Performance von Friederike Heine
Gespräch mit Hans Wagenmann


Friederike Heine (AT/DE) ist freischaffende Tänzerin und Choreografin und lebt in Wien und Berlin. Sie studierte Eurythmie an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und ist seit 2015 Mitglied und künstlerische Co-Leitung der Kompanie Vonnunan (Wien), mit der sie im In- und Ausland auf der Bühne steht. Sie ist Mitinitiatorin des 2016 gegründeten nun performing arts collective (Wien) und arbeitete u.a. für das Festival Musica Sacra (AT), Tanz im August in Berlin und interdisziplinär für den Kongress „Ein gutes Leben für alle“ der WU Wien. Ihre eigenen Arbeiten befragen Körper und Performance als Begegnungsort, nach Konzepten von Authentizität und als Fläche für Wirklichkeits- und Gesellschaftsgestaltung. Dazu entwickelt sie eine künstlerische Forschungsarbeit über das Verständnis von Freiheit und Verantwortung und setzt diese künstlerische Praxis auch in einen sozial-politischen Kontext.

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