Polylog! Wie reden wir?

Raum zum Fragen nach Bedingungen für die Möglichkeit von Dialog & Bildung in Gemeinschaft.

Um wahren Dialog, ein wirklich Zwiegespräch, geht es in diesen Tagen?
Palaver, Balz, dreschen von Phrasen und Doziererei, scheinen manche wohl zu plagen.

Im besten Fall, läuft doch in jedem, je ein Dialog schon ab, würd´ Hannah sagen.
Oder sind´s grad jene Inneren Stimmen, die uns oft bringen zum Verzagen?
Wie sehr müsst jeder Weitre uns dann plagen?

Wo Begegnung zu zweit scheint schon so schwer, wie wird’s dann erst, wenn’s werden mehr?

Oder?

Mag das bunte Spiel der Rollen, heilsame Spiegel bergen uns aus dem Dialabyrinth zu tragen?

Nach dem Schaffen von Räumen für transformierende Gespräche sollte man mal fragen.
Die Kunst erforschen, für ein Gespräch der Vielen, Zelte aufzuschlagen!

Wollen Wir uns zumuten gemeinsam den Versuch zu wagen?

Zuhören wie Momo – Wollen wir’s lernen? Aus welchem Grund?
Du, ich „die Gruppe“, wer hält Fäden? Wer wann den Mund?

Der Workshop besteht aus 4 Sessions von denen alle vier oder nur die ersten Beiden belegt werden können. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen mit Gesprächen in größeren Gruppen und unter zunehmender Zuhilfenahme von Texten von (voraussichtlich) Hannah Ahrendt, Martin Buber, Dietrich Böhler und Anderen, wollen wir gemeinsam Dimensionen von Gespräch erarbeiten. Durch die Fragestellung was es benötigt, um ein gelingendes Gespräch zu ermöglichen wollen wir gemeinsam forschen, wie Pluralismus in dialogische Einheit fassbar und Gespräch als Commons denkbar ist.


Elsa Egerer, Volkswirtin (M. Sc.) und Wirtschaftssinologin (B. A.), freut sich nach mehrjährigem ehrenamtlichen Engagement für die Plurale Ökonomik nun im neuen gleichnamigen Masterstudiengang an der Universität Siegen mitzuwirken, hier u. a. in den Kursen „Einführung in die Plurale Ökonomik“ und „Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Ökonomik“ sowie im FGW- Forschungsprojekt zur kritischen Analyse der wirtschaftswissenschaftlichen Lehrbuchlandschaft in Deutschland.

Florian Rommel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ökonomie der Cusanus Hochschule. Er hat 2012 den Arbeitskreis für Plurale Ökonomik in Bayreuth mitgegründet und engagiert sich seit 2014 an der der Cusanus Hochschule als Ort alternativer ökonomischer Lehre und Forschung.
Nach einer Vertiefung in chinesischer Wirtschaft und Geschichte hat er seinen Bachelor „Philosophy & Economics“ mit einer wissenschaftstheoretischen Kritik an ökonomischen Modellen abgeschlossen. Im Master Ökonomie an der Cusanus Hochschule hat er sich dann der Wirkung und Wirklichkeit ökonomischer Modelle gewidmet. In seiner Masterarbeit hat er den Gedanken von Performativität auf ökonomische Methodologie selbst angewendet. Gegenwärtig bewegt er Fragen rund um den Dialog zwischen Wirtschaftswissenschaft und Gesellschaft.

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