Über Zugehörigkeit

Oder: zum musikalischen Erleben dialogischer Verbindung

Dialog stiftet Zugehörigkeit. Wir stehen in Zugehörigkeiten darin, die sich nicht nur auf ein Individuum bezogen begreifen lassen, sondern eines Resonanzraums bedürfen, der die Grenzen von Subjekt und Objekt diffundieren lässt. Wieweit lässt sich Zugehörigkeit musikalisch erfahren? Wenn sich Zugehörigkeit aus einem Lauschen, „also immer gespannt sein zu oder in einem Zugang zum Selbst“ (Jean-Luc Nancy), ereignet?

Klangliche Übungen und Textarbeit (Hartmut Rosa, Carolin Emcke, Jean-Luc Nancy u.a.) werden in Dialog treten; musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Johanna Lamprecht ist freischaffende Bratschistin und Projektgestalterin in künstlerischen Kontexten. Nach dem Musikstudium in Hamburg, Bremen und der Schweiz schloss sie im Herbst 2016 ihr Masterstudium „Doing culture. Bildung und Reflexion kultureller Prozesse“ an der Universität Witten/Herdecke ab. Sie verknüpft Forschung und Performance, Alte und Neue Musik, Improvisation und künstlerische Projektgestaltung.

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